Hochwasserschutz in Feldkirch
Die Erneuerung der Montfortbrücke sorgt für Sicherheit und eine moderne Infrastruktur
Das Rendering zeigt die neue und erhöhte Montfortbrücke mit Blick auf das Landesgericht.
Foto: Marte.Marte
Die zweite Phase des Hochwasserschutzprojekts für Feldkirch beginnt: Mitte März startet die Erneuerung der Montfortbrücke. Sie wird um bis zu 1,4 Meter angehoben, um die Innenstadt vor einem hundertjährlichen Hochwasser zu schützen.
Die Stadt Feldkirch setzt das Projekt gemeinsam mit dem Wasserverband Ill-Walgau, dem Land Vorarlberg und dem Bund um. „Die Montfortbrücke ist nicht nur eine wichtige Verkehrsachse, sondern spielt auch für den Hochwasserschutz eine zentrale Rolle“, betont Bürgermeister Manfred Rädler. „Mit ihrer Erneuerung stellen wir sicher, dass Feldkirch auch in Zukunft vor Überschwemmungen geschützt ist.“ Neben der Anhebung der Brücke werden rund 3.500 m² Verkehrsfläche angepasst und die Fahrradstreifen verbreitert.
Verkehr bleibt aufrecht
Neue Versorgungsleitungen für Strom, Wasser und Abwasser werden verlegt, um die Infrastruktur langfristig zu sichern. Während der Bauarbeiten bleibt der Verkehr durch eine temporäre Brücke aufrechterhalten, für Fußgänger:innen wird ein Behelfssteg errichtet.
Bauphasen und Kosten
Die Bauarbeiten sind in sechs Phasen gegliedert, um die Einschränkungen für Verkehr und Anrainer:innen möglichst gering zu halten. Die Stadt informiert laufend über den Baufortschritt sowie Änderungen in der Verkehrsführung. Die Gesamtprojektkosten belaufen sich auf rund 27 Millionen Euro.
Weitere Informationen
Bis Ende 2026 sollen sämtliche Maßnahmen abgeschlossen sein. Detaillierte Informationen zum Bauprojekt gibt es unter www.feldkirch.at/montfortbrücke. (pd)
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