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Arlbergtunnel bald wieder offen

Ab Heute geht es auf der S 16 auch wieder unter dem Arlberg durch

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    Die Bauarbeiten im Tunnel sind nun abgeschlossen.

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Foto:  Asfinag

Viele Autofahrer und Pendler werden aufatmen. Denn die halbjährige Sperre des Arlbergtunnels endet heute im Laufe des Nachmittags.


Rund hundert Millionen Euro wurden seit 2023 in die Sanierung des längsten Straßentunnels Österreichs gesteckt. Davon 75 Millionen in die aktuelle Sanierungsphase. Primär ging es um die Fahrbahnerneuerung, die in zwei Etappen durchgeführt wurde. Auch die Entwässerung und die Beschichtung der Tunnelwände wurden erneuert. Deshalb musste der Tunnel auch jeweils für ein halbes Jahr gesperrt werden. Der Originalbelag stammt aus dem Jahr 1978 als der Arlbergtunnel eröffnet wurde. Vergangenes Jahr lag der Fokus auf der östlichen Tiroler, diesen Sommer auf der westlichen Vorarlberger Tunnelhälfte und der Erneuerung der Mautstelle bei St. Jakob. Bei der Sanierung 2023/24 wurde eine aus einem hellen Gestein zusammengesetzte Betonsorte als Fahrbahn-Deckschicht aufgetragen, um Strom für die Tunnelbeleuchtung zu sparen. Die Tunnelwände erhalten eine spezielle Beschichtung, damit Schmutz schlechter daran haftet und die Wände verdunkelt.


Keine langen Sperren mehr

Ab Freitagnachmittag ist der Tunnel wieder frei befahrbar. Nach dem Abschluss der Arbeiten wurde die gesamte Sicherheitsinfrastruktur im Tunnel geprüft und getestet. Mit der mittlerweile vierten Vollsperre seit 2015 sollen die Arbeiten im Arlbergtunnel fürs Erste erledigt sein. Auch vonseiten der Asfinag geht man davon aus, dass es mittelfristig keine längeren derartigen Sperren benötigt. Es müssten zwar immer wieder kleinere Bauarbeiten vorgenommen werden, eine mehrmonatige Sperre sei aber nicht mehr notwendig, betont Pressesprecher Alexander Holzedl. 


In den Jahren 2015 und 2017 war der 14 Kilometer lange Straßentunnel für eine erste Generalsanierung für sieben beziehungsweise fünf Monate gesperrt. Damals wurde vor allem die Sicherheitstechnik auf einen modernen Standard gehoben. (red)

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