Bau der Radbrücke verzögert sich
Baubeginn für Rad- und Fußgängerbrücke über den Rhein muss verschoben werden
Der Bau der geplanten Rad- und Fußgängerbrücke Lustenau-Au verzögert sich voraussichtlich um zwei Jahre.
Foto: Studio Masotti
Die Gemeinden Lustenau und Au arbeiten bereits seit mehr als fünf Jahren gemeinsam mit dem Land Vorarlberg und dem Kanton St. Gallen an der neuen Rad- und Fußgängerbrücke über den Rhein. Der Baubeginn war bereits für diesen Herbst geplant, nun verzögert sich das Projekt voraussichtlich um zwei Jahre.
Die neue Brücke, die 650 Meter südlich des Grenzübergangs Au-Lustenau geplant ist, soll dabei eine sichere Verbindung für Radfahrende und Fußgänger über den Rhein schaffen. Bereits heute passieren täglich fast 2.000 Radfahrende die Grenzübergänge Au und Widnau und mit der neuen Brücke soll auch der Radverkehrsanteil im Rheintal deutlich erhöht werden.
Damit alle Genehmigungen rechtzeitig vorlagen, wurden die unterschiedlichen Verfahren in Österreich und der Schweiz sowie die Beschlüsse der Lustenauer Gemeindevertretung und des Auer Gemeinderates genau aufeinander abgestimmt. So konnte eine reibungslose und termingerechte Umsetzung der behördlichen Auflagen gewährleistet werden. Doch nun kommt das Leuchtturmprojekt ins Stocken. Grund dafür ist das Aussetzen der Bundesförderung in Österreich, wodurch auch die zugesagte Unterstützung des Landes Vorarlberg vorerst entfällt. Trotz der Verzögerung ist die Finanzierung aus dem Schweizer Agglomerationsprogramm weiterhin gesichert, auch die kantonalen Beiträge aus St. Gallen sind in Aussicht gestellt. Die Gemeinden Lustenau und Au haben das Geld für den Brückenbau ebenfalls budgetiert. Alle Projektbeteiligten sind nach wie vor von der Bedeutung der Brücke für die grenzüberschreitende Mobilität überzeugt und setzen sich mit voller Kraft für eine rasche Realisierung und Umsetzung ein. (pd)
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