Ein rotes Schild mit der Aufschrift „regionalzeitungen meinbezirk.at“
Auf einem Schwarzweißfoto lächelt eine Frau in einem weißen Hemd.

Silvia Böhler

Bitte mehr Licht und Freundlichkeit


Der Sommer hat sich verabschiedet und spätestens mit der Zeitumstellung am Wochenende ist die „dunkle“ Jahreszeit angebrochen. Bei manchen scheint das aber noch nicht angekommen zu sein. Immer wieder treffe ich in den frühen Morgenstunden oder am Abend auf Fahrradfahrer, die ohne Licht unterwegs sind. Besonders bei Jugendlichen scheinen Fahrräder beliebt zu sein, die weder mit einem Vorder- noch mit einem Rücklicht oder einer Klingel ausgestattet sind. Sind die Lenker dann auch noch dunkel gekleidet, kann es schnell zu brenzligen Situationen kommen. Die Devise lautet wohl: „Wird schon nichts passieren“.

Kein Autofahrer wird einen Radfahrer, der plötzlich aus dem Dunkeln auftaucht, einfach niederfahren und zurufen „Oje, leider selbst schuld!“. Stattdessen wird im Reflex gebremst oder versucht auszuweichen - mit der Gefahr, auf die Gegenfahrbahn zu kommen, irgendwo gegenzufahren oder komplett die Kontrolle über sein Auto zu verlieren. Niemand will Schuld an einer Verletzung oder gar dem Tod eines Menschen haben - selbst dann nicht, wenn Gerichte den Radfahrern, die ihre Fahrzeuge nicht ordnungsgemäß mit Leuchten versehen, eine Mitschuld beimessen.

Per Gesetz müssen Fahrräder mit entsprechendem Licht und Reflektoren ausgestattet sein. Wie kann es also sein, dass die Räder zwar ein halbes Vermögen kosten, nicht aber mit der entsprechenden Lichtausstattung verkauft werden? Heute muss das Fahrradlicht nicht mehr fest installiert sein, Akkubeleuchtung kann abgenommen und benutzt werden, sobald man sie braucht. Das Problem: Erst muss sie gekauft, dann installiert und auch noch ständig aufgeladen werden. Radfahrer klagen unisono, dass die Beleuchtung entweder gestohlen, vergessen wird oder der Akku leer ist. Geschoben wird das Fahrrad dann aber in den wenigsten Fällen. Im Gegenteil - auf den Rad- und Gehwegen wird auf der falschen Seite gefahren, in geringem Abstand vorbeigerast und es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis Unfälle passieren. Eine Entschuldigung für das rüpelige Verhalten gibt es in den seltensten Fällen, jeder scheint nur an sich zu denken.
Egal ob Auto-, Radfahrer oder Fußgänger, wir sind alle auf den Straßen und Wegen unterwegs und wollen sicher ans Ziel kommen. Rücksichtnahme und ein freundliches Miteinander sind dabei bestimmt hilfreicher als ein egoistisches Gegeneinander.

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