Digitale Zukunft für Koblach
Vier Millionen Euro für den Glasfaserausbau
Spatenstich für den Glasfaserausbau: Hartwig Tauber, Gerd Hölzl, Michael Mulej, Murat Ok, Andreas Kositz. (v.li.)
Foto: öGIG/Frederick Sams
In Koblach wurde mit dem Bau eines Glasfasernetzes begonnen. Bis Mitte 2026 sollen für Tausende Haushalte und Betriebe schnelle Internetverbindungen bereitgestellt werden.
Nach dem Start im Kleinwalsertal nimmt die Österreichische Glasfaser-Infrastrukturgesellschaft (öGIG) nun das zweite Vorarlberger Projekt in Angriff. In der Gemeinde Koblach soll der Ausbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes erfolgen.
Nach dem Spatenstich für ein lokales Verteilerzentrum startet die erste Ausbauphase, in die rund vier Millionen Euro investiert werden. „Schnelles und verlässliches Internet ist eine entscheidende Basisinfrastruktur, vergleichbar mit Straßen- oder Stromnetzen“, betont Bürgermeister Gerd Hölzl. Mit dem Ausbau reagiere Koblach auf den steigenden Bedarf an leistungsfähigen Datenverbindungen für Haushalte und Unternehmen.
1.700 Anschlüsse bis 2026
In der ersten Bauphase werden über 32 Kilometer Glasfaserleitungen verlegt, um rund 1.700 Hausanschlüsse (privat und gewerblich) zu ermöglichen. Das entspricht einem Ausbaugrad von etwa 64 Prozent der Gemeindefläche. Der Ausbau soll bis Mitte 2026 abgeschlossen sein. Bereits ab der zweiten Jahreshälfte 2025 sollen die ersten Anschlüsse aktiviert werden können. Dabei könne das neutrale, offene öFIBER Glasfasernetz von unterschiedlichen Internet-Anbietern genutzt werden. (pd/red)
Info:
Glasfaserausbau Koblach:
Baustart:
November 2024
Fertigstellung: Quartal 2 / 2026
Anschlüsse 1.690 (aktuell geplant)
Leitungslänge:
32 Kilometer
Investitionshöhe:
4 Millionen Euro
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