Treffen der familieplus-Gemeinden in Frastanz
Anita Häfele, Heike Mennel-Kopf, Michaela Gort, Veronika Feuerstein (v. l.)
Matthias Mathis, Heike Mennel-Kopf (familieplus-Programmleiterin), Maria Claeßens (Obfrau GKPV), Verena Bonell-Folie (Projektleitung Community Nursing), Kornelia Spiß (Gemeinderätin Nenzing) (v. l.)
Katharina Fuchs (Vizebürgermeisterin Langenegg), Kornelia Spiß (Gemeinderätin Nenzing), Matthias Mathis (externe Programmleitung familieplus), Landtagsabgeordnete Julia Berchtold (Stadträtin Feldkirch) (v. l.)
Fotos: Pzwei/Magdalena Venier
Im Fokus des Landestreffens familieplus 2024 im Bildungszentrum Frastanz-Hofen stand das Thema „Gesundheit gestalten: Prävention und Förderung in der Gemeinde“.
Teilnehmer aus Gemeinden, Politik und Gesundheitswesen tauschten sich über die Vorarlberger Gesundheitsförderungs- und Präventionsstrategie 2024 bis 2030 sowie Gemeindeprojekte aus.
Laut Statistik Austria steigt die Lebenserwartung der Bevölkerung – allerdings nehmen auch die letzten Lebensjahre in mittlerem und schlechtem Gesundheitszustand zu. Mit der Vorarlberger Gesundheitsförderungs- und Präventionsstrategie 2024 bis 2030 verfolgen das Land und die Sozialversicherung ein gemeinsames Anliegen: mehr gesunde Lebensjahre für die Vorarlberger Bevölkerung.
Präventive Maßnahmen
In 20 strategischen Zielen soll die Lebensqualität der Menschen in Vorarlberg verbessert und das präventive Maßnahmenangebot weiter ausgebaut werden. Wolfurt gehört neben Bregenz, Dornbirn und Bludenz zu jenen Gemeinden, die in ihrer Gesundheitsprävention auf das zukunftsweisende Konzept „Community Nursing“ setzen. Umgesetzt vom Gesundheits- und Krankenpflegeverein richtet sich das Projekt an Menschen unterschiedlicher Altersgruppen – auch an Junge, die aufgrund ihrer Lebensumstände Unterstützung benötigen: Community Nurses fördern ihre Gesundheitskompetenz mit Beratung, Information und Vernetzung, damit die Menschen eigenverantwortlich zu ihrer Gesundheit beitragen und möglichst lange selbstbestimmt leben.
Gesunde Ernährung als Basis
Wie Gesundheitsvorsorge bei Schülern funktioniert, zeigt das Essenskonzept LOKAL im Vorderen Bregenzerwald. Drei Frischeküchen in Doren, Hittisau und Lingenau versorgen abwechselnd insgesamt neun Schulen mit frisch gekochtem Mittagessen. Zusätzlich erfahren die Schüler Wissenswertes zu den Nahrungsmitteln.
„Bei diesem Projekt haben sich sehr viele Synergien ergeben. Durch die Kooperation mit anderen Gemeinden profitieren alle, und wir können unseren Schülerinnen und Schülern neben einem guten Essen auch Werte und Wissen rund um gesundheitsfördernde Nahrungsmittel mitgeben“, sagt Katharina Fuchs, Vizebürgermeisterin von Langenegg. (pd)
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